Zwei
Konsteiner Ritter auf der Nürnberger Spielwarenmesse: Dominik Vah und
einer seiner „Vasallen“ laufen mit einem Huckelkorb voll Holzdolche über
die bekannteste Spielzeugschau der Welt. Mit der Aktion werben sie für
Vah-Ritterspielzeug aus Holz.
Jeder Interessent erhält einen kleines Holzmesser geschenkt: Den originellen Werbeartikel hat Firmenchef Vah mit Heimat- und
Internet- Adresse versehen, als bleibende Erinnerung gewissermaßen. Und
wenn dann die Konsteiner Ritter auch noch unter einem Plüsch-Drachen
stehen bleiben, ist das Interesse an Holzspielzeug für Ritter garantiert.
Text
und Bild Heinz Wraneschitz, bildtext.de |
Bei
"Biogas" und "Franken" denken viele Menschen sofort an
"verseuchte Felder in Neuendettelsau". Doch dass der
wirtschaftliche Betrieb einer Biogasanlage auch seriös und
umweltverträglich funktionieren kann, beweist ein Landwirt aus
Langenzenn-Keidenzell im bayerischen Landkreis Fürth.

Seit vielen Jahren arbeitet der Keidenzeller Bauer Friedrich Schuh mit
dem Landkreis zusammen: Er verwertet - wie eine ganze Reihe anderer
Nachbar- Landwirte auch - den Bioabfall, der aus den grünen Tonnen der
Fürther Landkreisbürger abgeholt wird. Während Schuh den Abfall bisher
lediglich kompostierte, nutzt der engagierte Bauer seit Anfang 2004 auch
die Energie aus, die im Grünmüll steckt: Dessen Vergärung produziert
Biogas, welches zwei Motoren in Strom und Wärme umwandeln.
Text
und Bild Heinz Wraneschitz, bildtext.de |
Zwar
konnte der Club das neue Funktions- gebäude am Franken- Stadion
beim Bundesligaspiel FCN- Bayern (2:2) erstmals für die VIP-Bewirtung
nutzen. Doch weil die Stadt Nürnberg entschieden hat, der Baugigant
Hochtief soll künftig das Franken- Stadion betreiben, ist der FCN zurzeit
ohne Stadionvertrag für die nächste Bundesligasaison.
Hauptgrund für den Beschluss
pro Hochtief ist laut Bürgermeister Horst Förther: "Hochtief hat
weitreichende und langjährige Erfahrungen beim Bau von
Fußball-Stadien." Und auch beim Veranstaltungs- management habe die
Firma "bewiesen, dass sie auch in diesem Bereich erfolgreich
arbeiten", so der Nürnberger Sportbürgermeister.
Text
und Bild Heinz Wraneschitz, bildtext.de |
Infotafel: Energieerzeugung
Energie gewinnen im Einklang
mit der Natur
Umwelt-Energie nutzen heißt in
die Natur eingreifen: Wir nehmen uns einen Teil der Natur, die uns umgibt.
Doch durch bewusstes Gestalten
der Gebäude und Stauseen lassen sich diese notwendigen Eingriffe auf ein
Mindestmaß reduzieren, wie das Beispiel Hydro-Solar zeigt.
Doch gleichzeitig schaffen wir
Neues, geben wir der Natur einen Teil des Geraubten zurück.
Lebensräume für Tiere und
Pflanzen, als Beispiel der Grünsee entstehen, wenn es uns gelingt, Natur
und Technik in einer Symbiose zu vereinen.
Hydro-Solar ist der gelungene
Versuch solch einer Symbiose. Technik in einer Symbiose zu vereinen.
Text: Heinz Wraneschitz, bildtext.de
Zu
sehen in: Hydro-Solar
Kötschach-Mauthen (Österreich)
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Eine
öffentlich gemachte Personaldebatte überschattete die Haushaltssitzung
des Steiner Stadtrats: Sollen die „Referate“ abgeschafft,
zusammengelegt oder die Aufwandsentschädigungen gekürzt werden?
Eigentlich
waren sich alle Fraktionen im Ältestenrat einig: Nichtöffentlich und
langfristig werde man über neue Zuschnitte der neun Stadtratsreferate
sprechen. Doch als SBG-Stadtrat Kurt Krömer dieses Thema während seines
Redebeitrags über Einschnitte bei den Sitzungsgeldern ansprach, brachen
die Dämme: PWG-Mann Günter Löbermann nannte dies „unfair und
unsachlich: Ich bin in einer gewissen Weise enttäuscht. Hier wird die Öffentlichkeit
missbraucht!“
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March
7th, Czech House of Representatives sent the adopted Renewable
Energy Sources Act, to the Senat: It´s providing guaranteed fed-in
tariffs for a 15-years period. The act codifies a conscious promotion of
electricity by sun, wind, hydro or bio fuels. Now the Senat is forced to
debate on it. Senators must agree or decline within 30 days.
Text
Heinz Wraneschitz, bildtext.de |
"Es liegt jetzt an uns,
vernünftige Preise zu bringen!" Georg Zettisch vom ZSW in Ulm weiß,
dass sich Brennstoffzellen im Modellbau nur dann durchsetzen lassen, wenn
sie bezahlbar sind.
Und Zettisch weiß auch, dass
die Prototypen, vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung
und der Modellbau-Hersteller Graupner in Nürnberg gemeinsam präsentiert,
nur der erste Schritt sein können: "Gewünscht sind solche
Brennstoffzellen, und zwar bald und effektiv" bestätigt
Graupner-Sprecher Jörg Uhrmann ohne große Hoffnung: "Aber klare
Zeitpunkte sind nicht erkennbar" ergänzt er.
Text Heinz Wraneschitz,
bildtext.de |
Genau
861 Tage vor Beginn der Fußball- Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland
gab Nürnberg den ersten „Anstoß“ für Wirtschaft und Sportler: „Nürnberg
ist eher ein Geheimtipp. Was nicht schlecht ist – wenn´s jeder weiß“
beschrieb Oberbürgermeister Ulrich Maly die erhoffte Außenwirkung durch
die zugesagten fünf WM-Spiele.
Oder um mit dem Kabarettisten Bernd Regenauer zu sprechen: „Ihr
Sponsoren dieser Welt, schaut auf diese Stadt, und gebt ihr Euer Geld,
weil sie es nötig hat.“ Denn Nürnberg ist – wie viele andere Städte
auch – finanziell sehr klamm. Doch Nürnbergs Pläne sind vielfältig,
umfassen Kultur („Blaue Ball- Nacht“), Gastronomie („WM-Park“)
oder Sport („Sport-Ver- Führungen“) gleicher- maßen, berichtet
Kulturreferentin Julia Lehner. Weshalb das bereits jetzt auf 25 Seiten
gedruckte, engagierte WM- Rahmenprogramm nicht aus kommunalen, sondern
Sponsoring- Mitteln der Wirtschaft bezahlt werden müsse, und dazu sei man
von Stadtseite „im Vorbereitungslager“, beschreibt OB Maly die
Stimmung.
Text Heinz Wraneschitz,
bildtext.de
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Infotafel: Sonnenenergie
Sonnenenergie - die Umweltenergie mit
den größten Zukunftsaussichten
Wir Menschen können die Sonnenenergie auf
zwei Arten verwenden:
> Die Wärmestrahlung
"solarthermisch". Zum Beispiel in Sonnenkollektoren, um das
Duschwasser im Haus zu erwärmen. Oder in großen Solarkraftwerken
beispielsweise in Kalifornien, wo über Turbinen und Generatoren Strom
erzeugt wird.
> Die Lichtwellen
"photovoltaisch". Solarzellen wandeln die Lichtteilchen direkt
in elektrischen Strom um. Dies gelingt an jedem Ort der Erde, ob zum
Betrieb eines Taschenrechners, zur Versorgung eines Hauses fernab
jeglichen Stromkabels oder um Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.
Text: Heinz Wraneschitz, bildtext.de
Zu
sehen in: Hydro-Solar
Kötschach-Mauthen (Österreich)
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Lange Zeit klang
alles vielversprechend: Vor knapp 5 Jahren wurde die Idee vom
"Wilhermsdorfer Seniorenhaus" laut verkündet. Doch inzwischen
scheint es, als werde das Projekt ganz leise beerdigt.

Anfangs schien das Projekt
"Altenheim" schon komplett in trockenen Tüchern: Ein
Unternehmer und ein Arzt hätten in Wilhermsdorf ein Grundstück zur
Verfügung gestellt, mitten im Altort, direkt an den Festplatz grenzend,
mit alten Bäumen bestanden. Ein Bauträger, der schon benannt war, sollte
das Gebäude errichten. Und mit dem Diakonischen Werk Neustadt/Aisch hatte
man einen Betriebsträger gefunden, welcher in der Zenngrundgemeinde
bereits heute eine Pflegestation betreibt.
Text
und Bild Heinz Wraneschitz, bildtext.de |